BY Magdalena / 10. April 2015
Granola mit Joghurt, Passionsfrucht und Blaubeeren

Bei mir muss es unter der Woche morgens teilweise schnell gehen und leider bleibt da nicht viel Zeit für ein ausgiebiges und ausgewogenes Frühstück. Das wird wohl vielen von euch auch so gehen. Daher greifen wir alle oft zum Müsli aus der Packung. Aber habt ihr schon mal bewusst die Liste der Inhaltsstoffe betrachtet? Hier findet sich sowohl Unmengen an Zucker, als auch andere Süßungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. So wird das zuerst scheinbar gesunde Frühstück doch zu einer Zuckerbombe mit unerwünschten Zutaten. Viele finden auch nicht genau das passende Müsli, das ihnen schmeckt. Bei dem einem sind unerwünschte Rosinen enthalten oder bei dem anderen fehlen die Nüsse. Hier gibt es natürlich teure Alternativen die genau das Wunschmüsli zusammenstellen. Aber muss das wirklich sein?

Genau da kommt nun Granola, der Frühstückstrend der aus New York stammt, ins Spiel. Im Prinzip ist Granola eine selbst zusammengestellte Müslimischung die im Ofen gebacken wird. Es kommt also ziemlich nahe an das klassische Knuspermüsli ran, kann aber durch die gesunden Inhaltsstoffe und den Verzicht auf Kristallzucker nicht mit dem kalorienreichen Industrieprodukt verglichen werden. Während es bei uns jetzt erst im Trend liegt zählt es in Amerika schon seit den 80ern zu den beliebtesten Frühstücksmahlzeiten. Viele Starköche haben ihre eigenen Granola-Varianten kreiert und angeblich isst Heidi Klum nichts anderes als Homemade Granola zum Frühstück. Doch Granola selber machen können nicht nur Profis, sondern jeder. Es ist sehr einfach uns lässt sich gut vorbereiten und aufbewahren, sodass es morgens genauso schnell wie gekauftes Müsli gegessen werden kann.

Wie gesund und hochwertig es ist kann durch die Zutaten selbst bestimmt werden. Grundsubstanz bilden immer Getreideflocken beliebiger Art (Haferflocken, Dinkel etc.). Bei der Zugabe aller weiteren Zutaten ist erlaubt, was einem selbst schmeckt. Unterschiedlichste Kerne, Gewürze, getrocknete Früchte, Kokos oder Nüsse können beigemischt werden. Gesüßt wird es je nach Vorliebe mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup.

Am leckersten schmeckt Granola mit griechischem Joghurt und frischem Obst. Auch bei der Auswahl der Früchte sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Fügt hinzu was euch schmeckt oder was morgens gerade im Kühlschrank ist. Natürlich kann Granola auch einfach mit Milch gegessen werden.
Griechischer Joghurt ist in letzter Zeit zu einem beliebten und gefragtem Lebensmittel geworden. Er hat vor allem eine besonders cremige Konsistenz und einen intensiveren Geschmack als herkömmlicher Joghurt. Dies entsteht durch das abtropfen der flüssigen Joghurtbestandteile. Griechischer Joghurt ist eiweißhaltiger und kohlenhydratärmer als herkömmlicher Jogurt.
Homemade Granola
Zutaten
Zubereitung
- Zuerst den Ofen auf 180° vorheizen
- Die Getreideflocken mit den gewünschten Nüssen, Kernen, Kokoschips, Salz und Gewürzen in Schüssel geben und alle Zutaten gut vermengen.
- Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup und Öl zugeben und alles gut mischen, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind und sich Öl und Süße gleichmäßig verteilt haben.
- Backpapier auf ein Blech legen und die Masse darauf verteilen.
- Nun muss es solange gebacken werden bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist (ca. 10-15 min). Aber beobachtet das ganze gut, denn es darf nicht anbrennen. Fest wird es erst wenn es abgekühlt ist. Jetzt könnt ihr noch nach Belieben Trockenfrüchte hinzufügen. Getrocknete Aprikosen haben sich hier bewährt.
- Wenn das fertige Granola vollständig abgekühlt ist kann es in hübsche Vorratsgläser abgefüllt werden.


Ich hoffe ich konnte auch eure Frühstücksroutine durchbrechen oder bereichern
Habt einen feinen Tag
Eure Magdalena

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